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1929 kurz vor der Hochzeit.

Wenige Jahre später.

Sie war eine auffallend schöne Frau!

Mit Georg

Immer bei der Arbeit!
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Sie machte den besten ´Langos´. Ich habe auch probiert den Teig zu kneten. Es geht ganz schön in die Arme!
Meine Eltern wohnten noch bei Grossmutter. Ich war noch ein Baby. Es war sehr eng. Grossmutter knöpfte seinem Sohn und meiner Mutter ihr ganzes Gehalt ab: "Untermiete", "Betriebskosten", etc... Sie liess ihnen nur ein sehr bescheidenes Taschengeld. Eines Tages erhielt mein Vater von der Firma die Gelegenheit (für seine gute Arbeitsleistung) eine kleine Wohnung günstig zu erwerben. Er musste aber eine nicht unbeträchtliche Anzahlung leisten. "Woher nehmen wir das Geld dafür?" fragten sich meine Eltern. Grossmutter holte das ganze Geld, das sie ihnen bis dahin erbarmunsgslos abgeknöpft hatte und drückte es ihnen in die Hand. "Da habt`s. Ich hab`s für euch gespart. Wenn ich es euch nicht weggenommen hätte, hättet ihr`s nur verschwendet." Wie wahr. Meine Eltern waren noch jung und sie hätten sich nichts gespart. Grossmutter behielt nichts für sich. Sie verschwendete nichts für Kleinigkeiten. Aber wenn es darauf ankam, war sie grosszügig und uneigennützig.

Zeitungsausschnitte: Über ihre Spende für die Kleidersammlung. Über die "gütige Lehrerin". Dankesbrief vom Roten Kreuz für ihre Kleiderspende. 
Meine Briefe an Grossmutter & Tanti.
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Meine Familie

Befreundete Familien

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